Pflichtuntersuchung Deutsche Pinscher

HD - Hüftdysplasie

A  HD-Frei In jeder Hinsicht unauffällige Gelenke, Norberg-Winkel 105° oder mehr. Manchmal noch A1 wenn der Pfannenrand den Oberschenkelknochen noch weiter umgreift.  25 % 
B HD-Verdacht Schenkelkopf oder Pfannendach sind leicht ungleichmäßig und der Norberg-Winkel beträgt 105° (oder mehr), oder Norberg-Winkel kleiner als 105° aber gleichförmiger Schenkelkopf und Pfannendach.  33 % 
C Leichte HD Oberschenkelkopf und Gelenkpfanne sind ungleichmäßig, Norberg-Winkel 100° oder kleiner. Eventuell leichte arthrotische Veränderungen.  27 % 
D Mittlere HD Oberschenkelkopf und Gelenkpfanne sind deutlich ungleichmäßig mit Teilverrenkungen. Norberg-Winkel größer 90°. Es kommt zu arthrotischen Veränderungen und/oder Veränderungen des Pfannenrandes.  11 % 
E Schwere HD Auffällige Veränderungen an den Hüftgelenken (beispielsweise Teilverrenkungen), Norberg-Winkel unter 90°, der Pfannenrand ist deutlich abgeflacht. Es kommt zu verschiedenen arthrotischen Veränderungen.  4 % 

Bisweilen werden die Grade A-D noch in A1 und A2, B1 und B2, C1 und C2 sowie D1 und D2 aufgeteilt.

Deutsche Pinscher müssen vor dem 1. Zuchteinsatz mittels Röntgen auf HD untersucht werden. Die Befundung der Röntgenaufnahme darf ausschließlich durch die für die HD-Befundung nominierten Ärzte des 1. ÖSPK erfolgen.

 

Es darf nur gezüchtet werden, wenn der Befund eines Elternteiles auf HD-A und der des anderen Elternteiles auf HD-A oder maximal HD-B lautet.

 

Welpen aus einer Paarung, die diesem Punkt entsprechen, erhalten in der Ahnentafel den Vermerk: „aus HD-kontrollierter Paarung“.